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Wanderwochenende vom 25.09 bis 27.09.2026 – Ein Reisebericht

30.09.2026
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Berichte

Am frühen Nachmittag des 25.09.26 trafen sich 17 wanderbegeisterte Vereinsmitglieder und ihr Wanderführer an unserer Geschäftsstelle am Schwingeler Hof, um für drei Tage in die Eifel und rüber nach Belgien zum wandern zu fahren.

Pünktlich ging es in Fahrgemeinschaften los, und man traf sich zur ersten Wanderung am Campinglatz Kronenburgersee wieder.

Dort wanderte man kurz über den wunderbaren Kylltalradweg. Weiter ging es runter an die Kyll selbst, um dann am Kroneburgersee entlang hinauf in den herrlichen mittelalterlichen Ort Kronenburg abzubiegen, wo auch noch die Burgruine bestiegen wurde.

Durch den Burghof und die Wilhelm Tell Gasse hinab, gelangte die Wandergruppe dann wieder zum Kroneburgersee, an welchem entlang der Weg dann bis zum Etappenziel zurück an den Campingplatz führte. Dort angekommen gab es dann ein Gerstensaftmischgetränk zur Stärkung, bevor die Autos wieder bestiegen wurden, um zum Hotel du Lac am Bütgenbachersee in Belgien zu fahren.

Nach einem äußerst schmackhaften Essen ging es in die Federn, um neue Kraft für die Herausforderungen der nächsten Tage zu tanken. Somit war der erste Reisetag Geschichte.

Am zweiten Tag ging es gleich nach einem ausgiebigen Frühstück rüber ins Hohe Venn, welches leider von den großen Bränden des letzten Sommers ordentlich in Mitleidenschaft gezogen worden war.

Zu unserem Glück betrafen die Brände aber nur einen kleinen Teil der geplanten Wanderrouten.

Somit konnte an der Baraque Michel zur ersten Wanderrunde gestartet werden, welche durch das Hochmoor und vorbei am Kreuz der Verlobten in ein Waldstück führte, in dem man ein wildromantisches kleines Bächlein überqueren durfte, um dann weiter über die im Hohen Venn bekannten Holzplanken zu balancieren.  Leicht und stetig bergan erreichte die Wandergruppe dann eine kleine Hochebene, über die sie über herrliche Wanderwege nach 5,9 km wieder zurück zur Kapelle Fischbach, nahe der Barque Michel gelangte.

Dort kehrten dann einige Wandersleute ein. Manch andere machten sich noch auf rüber zum nur 1,5 km entfernten Mont Rigi und wieder andere begaben sich auf die komplette zweite Runde dieses Wandertags. Diese führte weite Teile der Strecke über die bekannten Holzplanken durch und über das Hochmoor, vorbei und mittendrin durch wildverschlungene Pfade über kleinere Felsen, vorbei an Steinbrüchen und über sehr weiche Waldwege ebenfalls wieder zurück zur Baraque Michel.

Am Wegesrand stehende Riesenpilze durften dabei natürlich nicht außer Acht gelassen, sondern mussten ausgiebig bewundert werden.

Zurück im Hotel waren alle angenehm ermüdet und nach einem ausgiebigen Dinner mit allem was dazu gehört, konnte man sich die verdiente Nachtruhe gönnen.

Frisch gestärkt, nach einem leckeren Frühstück, ging es dann auf die Wanderstrecke des letzten Tages.

Kein Auto war notwendig, um zum Startpunkt zu gelangen, denn dieser lag unmittelbar gegenüber des Hotels. Heute hieß es 10,5 km rund um den Bütgenbachersee, über eine Staumauer und über Stock und über Stein, vorbei an einer historischen Burg, die ohne ein Hinweisschild jedoch kaum mehr zu erkennen ist und über wunderbare Pfade immer wieder knapp oberhalb des Sees.

Traumhafte Blicke und Aussichten über den See erwartete die Wandergruppe nahezu nach jeder Wegbiegung. So zum Beispiel eine Auenlandschaft die an den Herrn der Ringe erinnert oder Felsen, die hinein bis ins Wasser ragen. Auch hier gab es Wege aus Holzplanken, die über traumhaft kleine Bachläufe führten.

Aber irgendwann ist auch der schönste Weg einmal am Ziel angekommen. So ergab es sich leider auch hier nach den genannten 10,5 km.

Wieder am Hotel angekommen, die Eindrücke der letzten 3 Tage, 4 Wanderungen und 35 km im Gepäck waren sich alle einig:

Nicht nur wegen des perfekten Wetters war es ein gelungenes Wanderwochenende.

Wir kommen wieder. Wenn auch nicht schon im nächsten Jahr, aber…dann.

Eines sei noch gesagt:

Das nächste Wanderwochenende ist schon in der Planung.

Seid gespannt, wohin es das nächste Mal geht.