Wanderung im Drachenfelser Ländchen

Bericht:  M.L. Giertz
Fotos:  M.L. Giertz

Um 9:15 Uhr am 20. Oktober trafen sich im Fußgängertunnel bei sonnigen aber kühlem Wetter 20 Wanderer mit ihrem Wanderführer Reinhard Osten zu einer Tour ins Drachenfelser Ländchen. Mit Bus und Bahn ging es bis Bonn-Mehlem. Unsere Wanderung (ca.11km) mit einigen leichten Steigungen, führte uns über die Feuerroute zum Rodderberg, dem jüngsten und größten Vulkan im Drachenfelser Ländchen.

Vor ca. 300 000 Jahren brach dieser Vulkan aus und schuf einen gewaltigen Aschenkegel, der heute als Paradies für seltene Tiere und Pflanzen gilt (NSG seit 1927). Auf unserem Kraterwall-Rundgang begegneten  wir einigen interessanten Lavagruben und einen bizarren Basaltgang und hatten, nach anfänglich diesigem Wetter, einen wunderbaren Ausblick auf das Siebengebirge, und speziell auf die Ruine Drachenfels und Schloß Drachenburg.

Vorbei ging es an Apfelplantagen und Streuobstwiesen und weiter an einigen großen Obst- und Gemüsegärten, wo die Besitzer  frische Tomaten, Walnüsse etc. aus eigenem Anbau anboten. Natürlich  wurde angehalten und von dem Angebot reichlich Gebrauch gemacht. Durch einen urigen Akazienwald wanderten wir weiter zum legendären Rolandsbogen, Rest einer mittelalterlichen Burg.
Bei unserer gemeinsamen Einkehr im Restaurant Rolandsbogen  konnten wir, bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas Wein, einen der schönsten Blicke auf das Siebengebirge genießen. Rheinromantik pur, mit einem kleinen Schönheitsfehler. Der Rhein bot mit seinem Niedrigwasser ein eher  unbekanntes aber nicht uninteressantes Bild.

Vom historischen Bahnhof Rolandseck traten wir dann fröhlich und zufrieden mit dem Tag  die Heimreise an.

 

Eingestellt am 01.11.2018   Gi